LowCross-Buffer® - der Probenpuffer

Der Probenpuffer und Antikörper-Verdünnungspuffer zur Minimierung von unspezifischen Bindungen, Kreuzreaktionen und Matrixeffekten in Immunoassays

Immunoassays sind häufig von diversen biochemischen Störungen betroffen. Diese Probleme treten unabhängig von der Methode z.B. bei ELISA, EIA, Western Blot, Protein Arrays oder in der Immunhistochemie auf.

Matrixeffekte und Kreuzreaktionen können Messungen verfälschen

Abhängig von den zu vermessenden Proben der Patienten können z.B. HAMAs (humane Anti-Maus Antikörper), Rheumafaktoren oder auch Bilirubine und Triglyceride auftreten.  Zusätzlich können Interferenzen wie z.B. Matrixeffekte oder auch Kreuzreaktivitäten Messungen verfälschen. Dies kann zu falsch positiven oder auch falsch negativen Ergebnissen führen. Im Fall der humanen Anti-Maus Antikörper (HAMA) gelingt es teilweise, durch die Zugabe diverser HAMA-Blocker vorzubeugen. Allen anderen Störungen kann damit aber nicht wirksam begegnet werden.

LowCross-Buffer® verhindert Interferenzen

Dies kann durch LowCross-Buffer® geändert werden. Wirksames Verhindern von Störungen durch HAMAs, Rheumafaktoren, Kreuzreaktivitäten und Matrixeffekte ist durch den Einsatz von LowCross-Buffer® in vielen Immunoassays in der Forschung aber auch in diversen Immun-Diagnostika (ELISA-Kits, Western Blot Kits, Lateral Flow Tests) bereits Realität. Man erhält zuverlässige Ergebnisse und HAMA-Blocker können eingespart werden. LowCross-Buffer® wird z.B. auch in Fluoreszenz-Bead basierten Assays oder für SPR (Surface Plasmon Resonanz) eingesetzt.

Kalibrationskurve eines ELISA. Der Analyt wurde 1:750 in PBS/BSA Tween bzw. in LowCross-Buffer® verdünnt.
Der ELISA mit PBS/BSA Tween zeigt trotz des hohen Verdünnungsfaktors einen sehr hohen Variationskoeffizienten (Fehlerbalken) aufgrund von Interferenzen.
Die Präzision des ELISA mit LowCross-Buffer® als Probenverdünnungspuffer ist signifikant besser.
LowCross-Buffer® als Probenverdünnungspuffer

Der LowCross-Buffer® ist einsetzbar in:

ELISA

ELISA ist die Abkürzung für Enzyme-Linked Immuno Sorbent Assay. Das Prinzip besteht aus der Bindung eines Detektormoleküls mittels eines spezifischen Antikörpers an das nachzuweisende Antigen, den Analyten. Durch das Detektormolekül, in diesem Fall ein Enzym, wird ein Signal erzeugt, welches sichtbar ist und quantifiziert werden kann... mehr zur ELISA Methode

Western Blot/Line Blot

Der Western Blot wird verwendet, um Proteine aus nicht aufgereinigtem Probenmaterial  zu detektieren. Dazu werden die Proteine zuerst mit Gel-Elektrophorese in Banden entsprechend Ihrer Größe aufgetrennt. Dann werden die Proteine auf eine Membran transferiert und das Zielprotein mit einem spezifisch gegen dieses Zielprotein gerichteten primären Antikörper detektiert. Der Nachweis erfolgt mit einem Enzym- oder Fluoreszenz-markierten sekundären Antikörper, der an den primären bindet... mehr zur Methode Western Blot / Line Blot

Immunhistochemie

Bei der Immunhistochemie werden Gewebe- oder Zellstrukturen mit Hilfe von Antikörpern angefärbt. Eine sehr gute lokale Auflösung kann durch eine optimierte Schnittpräparation und ein effektives Blockieren unspezifischer Bindungen erreicht werden. Dadurch kann nicht nur das Vorhandensein eines Analyten, sondern auch dessen Lokalisation sichtbar gemacht werden. Die Detektion erfolgt meistens über enzymatischen Substratumsatz oder durch Fluoreszenz... Mehr zur Immunohistochemie

Protein Array / Multiplex Assay

Protein Arrays sind miniaturisierte Assays, um viele Proteine parallel zu detektieren. Dabei werden Proteine oder Antikörper auf Oberflächen wie Glasträger oder Beads immobilisiert. Ein einzelnes Zielprotein wird entweder durch Lokalisation eines Signals an einem spezifischen Punkt des Arrays detektiert oder durch Unterschiede in den spezifischen Beads, die individuell durch Farbe oder Fluoreszenz codiert sind. Der größte Vorteil dieser Technik ist, dass viele Analyte gleichzeitig aus einer Probe detektiert werden können. Um jedoch ausreichend zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, müssen Überlagerungen und  „cross-talk“ zwischen den Multiplex-Assays vermieden werden... Mehr zur Methode der Protein Arrays

Immuno-PCR

Die Methode der Immuno-PCR kombiniert die spezifische Zielmolekül-Erkennung durch Antikörper im ELISA mit der exponentiellen Signalverstärkung einer PCR. Dabei werden die Antikörper mit einem DNA-Marker verknüpft, dessen Vervielfältigung die Nachweisempfindlichkeit „klassischer“ ELISAs um ein Vielfaches übersteigt. Dadurch dass auch die Signale von unspezifischen Bindungen durch die PCR-Reaktion sehr deutlich verstärkt werden, sind falsch-positive Ergebnisse sehr häufig. Als Konsequenz davon ist bei der Immuno-PCR eine effektive Blockierung der Oberfläche und das Vermeiden von Interferenzen extrem wichtig... Mehr zur Methode der Immuno-PCR

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LowCross-Buffer®
einsetzbar in:

 

ELISA

Western Blot/Line Blot

Immunhistochemie

Protein Array

Immuno-PCR

 

 

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